Posts In: Achtsamkeit

Ruhiger Yogaraum mit Yogamatte, Meditationskissen und Kerzenlicht im warmen Abendlicht.

In meinen Yogastunden geht es immer wieder darum, den eigenen Körper so anzunehmen, wie er sich gerade zeigt.
Nicht darauf zu schauen, was die Person auf der Nachbarmatte kann. Nicht zu erwarten, dass heute genau das möglich sein muss, was gestern noch ging. Sondern ehrlich zu sich selbst zu sein, die eigene persönliche Grenze wahrzunehmen und sie auch zu respektieren.
Bis zu dieser Grenze zu gehen – aber nicht darüber hinaus.

Auf den eigenen Körper hören

Einen Satz sage ich häufig in meinen Stunden:
„Horche mal in deinen Körper hinein, ob er dir sagt, was er für einen Ausgleich möchte. Unser Körper sagt uns immer, was er gerade braucht. Wir müssen nur lernen, auf ihn zu hören.“
Ich glaube fest daran.
Und trotzdem stelle ich gerade fest, dass zwischen auf den Körper hören und das Gehörte auch akzeptieren manchmal ein ziemlich großer Unterschied liegt.
Denn mein Körper spricht gerade durchaus mit mir. Eigentlich sogar ziemlich deutlich. Nur gefällt mir nicht immer, was er mir sagt.
Wenn der Kopf sagt: „Ich möchte aber!“, und der Körper antwortet: „Heute lieber nicht“, beginnt eine ganz andere Art von Yogapraxis.

Wenn die eigenen Grenzen plötzlich enger werden

Ich merke gerade selbst, wie schwer es sein kann, die eigenen Grenzen zu akzeptieren, wenn sie plötzlich enger werden. Wenn Dinge, die selbstverständlich waren, auf einmal nicht mehr selbstverständlich sind. Wenn der Körper Pausen verlangt, obwohl der Kopf schon längst andere Pläne gemacht hat.

Und da muss ich ein wenig über mich selbst schmunzeln.
Denn genau das, was ich meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern immer wieder mit auf den Weg gebe, darf ich gerade selbst üben:
Ehrlich zu mir sein.
 Hinhören.
 Verstehen.
 Und akzeptieren.

Akzeptanz bedeutet nicht Resignation

Die Dinge so zu nehmen, wie sie sind, bedeutet nicht, dass sie für immer so bleiben müssen. Ich darf etwas verändern wollen. Ich darf üben, trainieren und darauf hinarbeiten, dass wieder mehr möglich wird.
Aber vielleicht muss ich dafür zuerst akzeptieren, was heute möglich ist.
Denn meine persönliche Grenze von morgen verschiebt sich nicht dadurch, dass ich die Grenze von heute ignoriere.

Yoga findet nicht nur auf der Matte statt

Vielleicht ist genau das gerade meine wichtigste Yogastunde.
Eine, die nicht auf der Matte stattfindet, sondern mitten im Leben.
Und vielleicht erinnert sie mich an etwas, das im Alltag manchmal leicht verloren geht:
Auch als Yogalehrerin habe ich nicht auf alles eine Antwort. Auch mir fällt es manchmal schwer, meine eigenen Grenzen anzunehmen. Und auch ich darf immer wieder neu lernen, meinem Körper zuzuhören.
Vielleicht bedeutet Yoga eben nicht, all diese Dinge perfekt zu beherrschen.
Sondern sie immer wieder zu üben.

Du möchtest wissen, wie ich diese Haltung in meinen Yogastunden umsetze? Dann erfährst du hier, was dich in deiner ersten Yogastunde bei yogajuma erwartet.  

Frau sitzt entspannt im Schneidersitz auf einer Yogamatte und atmet bewusst während einer Hatha-Yogastunde in Kevelaer.

Stress gehört für viele Menschen zum Alltag. Termine, Beruf, Familie und die ständige Erreichbarkeit lassen oft wenig Raum, um wirklich zur Ruhe zu kommen. Viele spüren die Folgen: Verspannungen im Nacken und Rücken, innere Unruhe oder das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen.

Gerade in solchen Zeiten kann Yoga helfen, einen Moment innezuhalten.

Eine bewusste Pause vom Alltag

Im Yoga geht es nicht darum, etwas leisten zu müssen. Es geht darum, sich Zeit für sich selbst zu nehmen.

Durch sanfte Bewegungen, bewusstes Atmen und kleine Momente der Stille kann der Körper nach und nach loslassen. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer erzählen mir nach der Stunde, dass sie sich ruhiger, gelöster und ausgeglichener fühlen.

Warum Atmung so wichtig ist

Im Alltag atmen wir häufig flach und hektisch, ohne es zu bemerken. Im Yoga schenken wir der Atmung bewusst Aufmerksamkeit. Im Yoga können wir ihn kennenlernen, mit ihm Freundschaft schließen.

Ein ruhiger Atem kann helfen, den Körper zu entspannen und den Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Deshalb gehören Atemübungen ganz selbstverständlich zu meinen Yogastunden.

Jeder übt in seinem eigenen Tempo

Stress wirkt sich auf jeden Menschen anders aus. Deshalb gibt es bei mir keinen Leistungsdruck und keinen Vergleich mit anderen.

Jeder übt so, wie es für den eigenen Körper gerade gut ist. Die Übungen können individuell angepasst werden, sodass auch Anfänger oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen teilnehmen können.

Meine Erfahrung

In meinen Yogastunden erlebe ich immer wieder, dass Menschen bereits nach einer Stunde entspannter wirken. Fast alle verlassen die Stunde mit einem Lächeln auf den Lippen und tatsächlich gelöst. Viele sagen, dass sie sich wieder leichter fühlen und für eine Weile den Alltag hinter sich lassen konnten.

Natürlich verschwinden Belastungen nicht einfach. Aber sich regelmäßig Zeit für sich selbst zu nehmen, kann helfen, neue Kraft zu schöpfen und bewusster mit Stress umzugehen.

Eine Stunde nur für dich

Vielleicht kennst du das Gefühl, dass du immer zuerst an andere denkst und deine eigenen Bedürfnisse hinten anstellst.

Eine Yogastunde kann eine kleine Auszeit sein – eine Stunde, in der es nur um dich geht. Ohne Termine, ohne Handy und ohne Leistungsdruck.

Yoga in Kevelaer

Bei yogajuma in Kevelaer unterrichte ich Hatha-Yoga in kleinen Gruppen und in ruhiger Atmosphäre. Achtsamkeit, Freude an der Bewegung und persönliches Eingehen auf jeden Teilnehmer stehen dabei im Mittelpunkt.

Wenn du dir eine kleine Auszeit vom Alltag gönnen möchtest, bist du herzlich willkommen. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

Manchmal braucht es gar nicht viel, um wieder bei sich selbst anzukommen – nur eine Stunde, in der man bewusst durchatmet und sich Zeit für sich nimmt.

Wenn du Yoga selbst ausprobieren möchtest, findest du hier eine Übersicht über meine Yogakurse in Kevelaer:https://www.yogajuma.de/classes/

Häufige Fragen zum Yoga in Kevelaer

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