Oft werde ich gefragt, ob ich meine Stunden nicht auch online anbieten möchte. Für mich liegt die Kraft des Yoga in Präsenz in der kleinen Gemeinschaft im gemeinsamen Raum. Nur dort ist die Energie spürbar.

Yoga in der Tradition des Viniyoga

Ich unterrichte in der Tradition von T. K. V. Desikachar. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt – nicht die äußere Form. Yoga in Präsenz unterrichten bedeutet für mich, den Menschen wirklich wahrzunehmen: Wie ist der Atem? Wie betritt jemand den Raum? Wie ist die Mimik? T. K. V. Desikachar Wikipedia

Raum für Sicherheit und Achtsamkeit

Mir ist wichtig, dass sich jede*r sicher fühlen darf. Bewegungen sind Vorschläge, Pausen selbstverständlich, und der Atem darf führen. In Präsenz kann ich sanft feine Anpassungen anbieten – und bei Bedarf um Erlaubnis für Berührungen fragen. So spüre ich, was stimmig ist und was vielleicht zu viel wird.

Beziehung und Gemeinschaft

Yoga in Präsenz unterrichten bedeutet Beziehung – zu sich selbst und zum Gegenüber. Es sind nicht nur Übungen, sondern mehr. In einer kleinen Gruppe entsteht Vertrauen. Man darf ankommen, ohne Erklärungen. Im Raum, auf der Matte, entsteht manchmal einfach ein stilles, gemeinsames Atmen, das trägt.

Begegnung ohne Anspruch

Ich freue mich über jede Begegnung im Raum – ruhig, ohne Anspruch, nur so, wie es gerade möglich ist. Genau diese Nähe und Gemeinschaft macht für mich Yoga in Präsenz aus.